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SY Sea Cloud Bewertung für Sea Cloud schreiben
Schiffstyp: Luxusschiff, Segelschiff
Reederei: Sea Cloud
Baujahr: 1931
Tonnage: 2.532
Passagiere: 64
Bordsprache: deutschenglisch
Besonderes: Viermast-Segelschiff

Kreuzfahrten mit Sea Cloud:
 
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Enttäuschende Reise

Diese Schiffsbewertung:
Datum: veröffentlicht am 02.11.2011
Autor: Heinz Wyss
Schiff: Sea Cloud
Kreuzfahrt:Mittelmeer, 10. Oktober 2011
Kurzbewertung:
schlechtschlechter   bessergut
Schiffszustand    60
Service    80
Gastronomie    80
Kabinen    100
Unterhaltung/Freizeit    0
Landausflüge    20
Hygiene    80
Bord-Nebenkosten    80
Preis/Leistung    20
Kategorie
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Punkte
58/100
Weiterempfehlung
nein
Kommentar: Unsere Reise ist beendet und unsere Bewertung ist für die Reederei von Wichtigkeit, haben wir am letzten Tag erfahren dürfen. Also die Reise war für mich eher enttäuschend ! Warum fragen Sie sich ? Wir dachten wir seien mit einem Alters- und Invalidenheim unterwegs. Entschuldigen Sie bitte diesen Satz ! Also mein Alter ist 66 Jahre, ich bin aber fit wie ein 30-Jähriger ! Ich wollte beim einzigen 2-stündigen Badeplausch am liebsten von der Plattform, wo der Zodiac drauf war, in's Meer springen. Für mich ist es kein Problem ein Kopfsprung oder Salto zu machen. Wenn ich das machen würde, müsste ich im nächsten Hafen das Schiff verlassen. Wurde mir gesagt, denn die Befehle des Kapitäns seien das Maß aller Dinge. Hoppla und Super habe ich mir gedacht. Ich musste mich dann auf der rutschigen Leiter rückwärts in's Wasser begeben. Welches viel gefährlicher war als Springen. Ich habe dann die Angestellten gefragt ob man auch Wasserski fahren könnte. Wie aus der Kanone geschossen bekam ich die Antwort auf englisch und auf deutsch: Die seien nur für den Kapitän da. Hoppla zum Zweiten.

Die Segel waren gehisst und wir dümpelten mit 2,2 Knoten herum. Ein Passagier meinte dazu: aber bestimmt rückwärts. Ich wollte einmal richtig segeln und forderte den Offizier auf, die Segel einmal in den Wind zu stellen. Es gehe nicht, sie hätten Vorschriften. Hoppla zum Dritten. Ich war letztes Jahr auf einem anderen Segelschiff, da hatte der Kapitän 2 Leuten in meinem Alter den Zutritt auf sein Schiff verwehrt. Auf der Sea Cloud um Sizilien hätte dieser Kapitän mindestens 4 Leuten den Zutritt auf das Schiff verwehrt. Auf das Baden wurde verzichtet, jetzt wurde nur noch herumgedümpelt.

Das absolut negativste Organisationstalent vom Kapitän erlebten wir am Freitag, den 14.Okt. 2011. Es hieß, es sei schlechtes Wetter angesagt und man müsse den Tag ändern. Oder anders gesagt: der Kapitän hat uns den Stromboli gestohlen ! Das Programm war am Morgen der Stromboli und am Nachmittag Lipari mit Mittagessen auf dem Deck ! Das Programm wurde aus Sicherheitgründen geändert. Nämlich morgens Lipari, Mittagessen im Restaurant, Nachmittags Herumdümpeln (sie sagten segeln) vor Salina und in der Nacht am Stromboli vorbei nach Catania. Wie war das Wetter vor Ort: Am Morgen Top Wetter, der Stromboli war unter blauem Himmel um 12 Uhr. Am Mittag Sonnenschein und eine sehr leichte Brise. Zu sechst genossen wir auf dem Deck mit sehr gefüllten Tellern (wir wollten ja nicht dauernd ins Restaurant gehen) das Mittagessen. Das Meer war fast ein Ententeich. Auf die Frage warum das Mittagessen doch im Restaurant stattfand, bekamen wir die Antwort, dass es für die Passagiere, die nicht gut zu Fuß sind, zu gefährlich auf dem Deck wäre. Hoppla zum Vierten.

Und nun der absolute Wahnsinn: Statt mit voller Kraft zum Stromboli zu fahren (das Wetter war sehr gut, der Stromboli war bis 17 Uhr voll in der Sonne), dümpelten wir 4 Stunden mit 2 bis 3 Knoten vor Salinas herum. Endlich um 17.30 Uhr begann der Kapitän Kurs zu nehmen auf den Stromboli. Auf die Frage warum man nicht früher und näher zum Stromboli gefahren sei, hier die Antwort: Es sei zu gefährlich gewesen und näher dürfe man nicht. Hoppla zum Fünften.

Und nun kommen noch die zwei letzten Highlights des Tages, also schlimmer kann man nicht mehr organisieren: In der Nacht muss man um die Eruptionen zu sehen auf die Nordwestseite fahren, hat er auch gemacht. Als man das erste Flackern am Himmel sah war es genau 19.30 Uhr, also Nachtessenszeit und nun holte der Kapitän alles aus seiner Maschine heraus. Nach Zehn Minuten war das Spektakel, für etwa 10 Passagiere, vorbei und wir kamen halt zu spät zum Dinner.

Leider hat an diesem Tag der Koch auch das Niveau des Kapitäns übernommen (sonst war das Essen mehr als hervorragend). Auf die Frage warum bei einem italienischen Buffet keine Teigwaren zu finden seien, bekamen wir die Antwort, zu einem italienischen Buffet seien Teigwaren nicht nötig. Hoppla zum Sechsten. Mein Kollege war so sauer: Er verzichtete sogar auf den Ätna um in Catania den ganzen Tag Pasta zu essen !

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