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MS Fram Bewertung für Fram schreiben
Schiffstyp: Hochseeschiff, Expeditionsschiff
Veranstalter: Hurtigruten
Baujahr: 2007
Tonnage: 11.647
Passagiere: 318
Bordsprache: englischnorwegisch(deutsch)
Besonderes: Expeditionsschiff

Kreuzfahrten mit Fram:
 
z.B. 7 Nächte USA-Kanada
(Halifax - Rockland - New York) ab € 2.290,-
 
z.B. 8 Nächte Nordmeer/Island
(Island-Umrundung) ab € 3.490,-
 
z.B. 9 Nächte USA-Kanada
(St. John's - Halifax - New York) ab € 3.748,-

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West-Grönland

Diese Schiffsbewertung:
Datum: veröffentlicht am 29.07.2012
Autor: Georg Piethe
Schiff: Fram
Kreuzfahrt:Grönland, 01.07. - 08.07.2012
Kurzbewertung:
schlechtschlechter   bessergut
Schiffszustand    80
Service    80
Gastronomie    80
Kabinen    50
Unterhaltung/Freizeit    50
Landausflüge    60
Hygiene    50
Bord-Nebenkosten    50
Preis/Leistung    50
Kategorie
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Punkte
61/100
Weiterempfehlung
ja
Kommentar: Dieses Schreiben habe ich am 10. Juli per Fax an Hurtigruten geschickt.
Zitat:"Sehr geehrte Damen und Herren,

zu unserer Bewertung bedarf es einiger kritischer Anmerkungen:

1. Personal
2. Organisation
3. Betriebshygiene

Zu Ziffer 1:

Während unseres Aufenthalts auf der MS Fram erkrankten wir am Norovirus. Das medizinische Fachpersonal erlebten wir in professioneller Distanz, die uns leider nicht sehr hilfreich war. Mitfühlende, aufbauende Worte und Gesten bekamen wir vom Reinigungs- oder Verpflegungspersonal, das sich in angenehmer Wärme um uns kümmerte. Der Bordarzt hat zugesicherte Visiten nicht eingehalten und erst auf Nachfrage bei der Rezeption telefonisch reagiert, sodass wir wertvolle Stunden später aus der Quarantäne entlassen wurden. Ich denke, dass der Mediziner auf Grund seines Lebensalters in der Lage sein wird diese Defizite zu kompensieren.

Während unseres Ausflugs am letzten Tag zum Inlandeis hatte unser Fahrzeug eine Panne. Wir mussten auf die verbliebenen Autos, weil sie noch Kapazitäten hatten, verteilt werden. Der Fotograf Mark, der uns als Crewmitglied vorgestellt wurde, blockierte in nicht hinnehmbarer, dickfälliger Weise mit seinem Rucksack einen Sitzplatz. Erst auf hartnäckige Intervention des Fahrzeugführers nahm er widerwillig seinen Ranzen vom Sitz, damit eine mitreisende Person dort Platz nehmen konnte. Offensichtlich sittlich minimal ausgestattet, blieb er ein Wort des Bedauerns schuldig. Wie Sie wissen, wäre stehend eine Weiterfahrt nicht möglich gewesen.

Zu Ziffer 2:

"Eine gute Rede vergisst man schnell, eine schlechte nie“ dieses Zitat aus der Rhetorik spiegelt partiell die Gestaltung des letzten Tages wider…

Nachdem wir 7 niveauvolle Reisetage hinter uns hatten, bescherten Sie uns ein "schreckliches“ Ende. Wir erlebten einen grausamen Sturz von einer Sterne-Expeditionsreise auf die unterste Stufe von Billigreisen Anbietern ! Nach unserer Rückkehr von der atemberaubenden Gletscherwelt wurden wir zum Mittagessen in einen dunklen Tanzsaal ehemaliger „GI´s“ geführt. Abgesehen von der Verpflegung mit Industrie-Fischfrikadellen, Hähnchenbeinen und schlichten Salaten, den Tischen und Stühlen, die möglicherweise in Kasernen zur Grundausstattung riesiger Speisesäle gehören, war dies eine schallende Ohrfeige in das Antlitz Ihrer Kunden ! Wertschätzung und Respekt gegenüber (gut !) zahlenden Kunden stelle ich mir anders vor. Solange Thomas, vom Expeditionsteam, noch vor Ort war, bekam er unseren Ärger zu spüren, obwohl er der Letzte war, der es verdient hatte. Nun begann die Warterei auf das Barbecue im Freien. Dies weckte Assoziationen…
Auf dem Rost leckeres Fleisch, Würste oder vielleicht Fisch ?!

Nachdem wir vergeblich nach einem Grillfeuer in der freien Natur Ausschau gehalten hatten, wurden wir in die Baustelle eines schlichten Restaurants geführt. Die Inneneinrichtung entsprach der des "Tanzbodens“ der amerikanischen Soldaten. Hinter dem Tresen ein Kaugummi kauender, unfreundlicher Däne, der sein überteuertes Bier lauthals anpries. Wurst und Fleisch lagen bereits auf der Wärmeplatte ! "Schnell hier weg“, dachten wir und sind mit dem ersten Bus zum Flughafen gefahren. Wieder warten !

Wenn Sie der Auffassung sind, dass wir am letzten Tag dieser Reise in der Verpflegung auf Jugendherbergsniveau herabgestuft werden müssen und es auch verdient hätten, dann sollten Sie dies in der Reisebeschreibung fairer Weise offen legen. Wer dann unterschreibt, weiß, was er zu erwarten hat und darf sich nicht beklagen. Wie wäre es, wenn Sie bei der Planung und Organisation Ihrer Reisen uns Kunden bis zum Abflug auf dem Schiff betreuen, kurz vor dem Heimflug zum Flugplatz transferieren und sich einen ganzen Tag Zeit lassen zur Nach- und Vorbereitung der Fahrten ? Bei der Preisgestaltung sollte es durchaus machbar sein. Bitte denken Sie darüber nach !

Zu Ziffer 3:

Bei einer Firma für Betriebshygiene habe ich in verantwortlicher Position jahrelange Erfahrungen in dieser Problematik gemacht. So weiß ich, wie schwierig es ist, ein Schiff dieser Größe viren- und schädlingsfrei zu erhalten. Dennoch mein Vorwurf !

Obwohl Sie wussten, dass bereits im Mai dieses Jahres das in Deutschland meldepflichtige Virus auf der Fram aufgetreten ist, haben Sie keine Anstrengungen unternommen, um diesen Missstand zu beseitigen. Meine Recherche hat ergeben, dass während der vorausgehenden Fahrt auch Menschen erkrankt sind. Mindestens 50 Personen waren neben mir und meiner Frau betroffen und haben zwei Tage "Isolationshaft“ und weitere Tage Appetitlosigkeit durchleben müssen.

Sie haben sich Natur- und Umweltschutz auf die Fahnen geschrieben. Dies wird durch eindrucksvolle Beiträge Ihrer kompetenten Wissenschaftler fundamentiert. Geht es um gesundheitliche Aspekte, ordnen Sie diese Ihren wirtschaftlichen Interessen unter. Schade ! Ausreichend Zeit hätten Sie gehabt, um die Fahrt abzusagen und uns zu informieren. Die "es wird schon gut gehen und beschweren wird sich eh keiner“ Mentalität, ist in unserer Situation nicht Erfolg versprechend.

Ich verweise ausdrücklich auf § 823 BGB und die Ihnen daraus erwachsenen Verpflichtungen und erwarte unverzüglich Ihre Stellungnahme.

Ich grüße Sie sehr verärgert aber dennoch mit hanseatischer Höflichkeit

Georg Piethe"


Die Antwort der Reederei ist in Teilbereichen identisch mit der an Herrn Dr. Berndt gerichteten Stellungnahme.

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