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TUI Mein Schiff 3 Bewertung für Mein Schiff 3 schreiben
Schiffstyp: Hochseeschiff
Veranstalter: TUI
Baujahr: 2014
Tonnage: 99.700
Passagiere: 2.506
Bordsprache: deutsch
Besonderes: all inclusive

Kreuzfahrten mit Mein Schiff 3:
 
z.B. 7 Nächte Kanaren/Marokko
(ab/bis Gran Canaria) ab € 645,-
 
z.B. 7 Nächte Kanaren/Madeira
(ab/bis Gran Canaria) ab € 645,-
 
z.B. 7 Nächte Westeuropa
(ab/bis Bremerhaven) ab € 995,-

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Diese Schiffsbewertung:
Datum: veröffentlicht am 06.03.2019
Autor: Dirk
Schiff: Mein Schiff 3
Kreuzfahrt:Südostasien, 19.12.2018 - 02.01.2019
Kurzbewertung:
schlechtschlechter   bessergut
Schiffszustand    50
Service    20
Gastronomie    20
Kabinen    40
Unterhaltung/Freizeit

  keine Angabe  

Landausflüge    60
Hygiene    40
Bord-Nebenkosten    0
Preis/Leistung    0
Kategorie
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Punkte
29/100
Weiterempfehlung
nein
Kommentar:

1.) 19.12.2018: Anreise gegen 14:15 Uhr am Marina Bay Cruise Centre in Singapur.
Am Check-In für die Mein Schiff 3 warten mehr als 200 Gäste bei 6 geöffneten Check-In Schaltern; die Wartezeit bis zum Einchecken beträgt mehr als 1 Stunde !

2.) Eine Begrüßung auf dem Schiff findet nicht statt; der erste Eindruck stellt sich so dar: auf dem Schiff, insbesondere direkt in der TUI Bar, herrscht eine Atmosphäre wie auf einem Flüchtlingsschiff im Mittelmeer.
Das für 2.500 Gäste ausgelegte Schiff wird durch die gleichzeitige Belegung mit ab- und anreisenden Gästen (abreisende Gäste können für 25 EUR einen weiteren Alkoholtag auf dem Schiff einlegen, anreisende Gäste können teilweise erst am Abend auf ihre Kabinen, die nicht vorher bezugsfertig sind) völlig überlastet; Tische sind mit schmutzigem Geschirr belegt, Handgepäck verstopft alle Wege, aus der offenen Tür des Rauchersalons strömt eine Luft, die im Vergleich zu einem Smoking Room auf dem Flughafen Singapur den Raum im Flughafen als Luftkurort erscheinen lässt. Die Raucherbereiche Außenalster und Überschaubar sind ebenfalls völlig überlastet, in den Nichtraucherbereichen ist kein einziger Gast … Das Personal ist aufgrund der Überlastung mit mehr als 4.000 Gästen gleichzeitig ausgesprochen unfreundlich.

3.) Bei Bezug unserer Kabine 10112 finden wir eine vergammelte alte Plastiktüte einer Ulmer Apotheke im Kleiderschrank, Haare der Vorgänger in der Schublade im Badezimmer sowie Frottierwäsche, die eigentlich noch nicht einmal mehr als Lappen zu gebrauchen ist.

4.) An den Eingängen zu den Restaurants wird im Kasernenhofton auf die Hände-Desinfektion hingewiesen – ein generelles Merkmal, das sich durch viele Servicebereiche zieht.

5.) 20.12.2018: Abendessen im Restaurant Atlantik Klassik. Die für die Bestellung verwendeten Apple i-Phones fallen im Lauf des Abends aus – Essen wird nicht mehr ausgeliefert, eine erneute Bestellaufnahme durch den der deutschen Sprache nicht mächtigen Kellners wird erforderlich, nach insgesamt 4 Stunden brechen wir das Essen nach dem Hauptgang ab; die Qualität ist schlecht.

6.) 21.12.2018: Der Kauf eines Internetzugangs für das Schiff entpuppt sich am 1. Seetag als Fehlinvestition – das gesamte WLAN des Schiffes ist überlastet, ständige Verbindungsabbrüche, Internetzugang Fehlanzeige.

7.) 22.12.2018: Abendessen im Restaurant Hanami. Bei der Begrüßung gibt der Restaurantleiter einen Hinweis an den Kellner, an welchen Tisch er uns nicht setzen soll, da er diesen Tisch für BESSERE Gäste vorgesehen hat. Das Restaurant ist insbesondere mit Gästen gefüllt, die entweder Gutscheine für den Restaurantbesuch erhalten haben (wo kriegt man Gutscheine her ?) oder die für 25 EUR ein Paket gebucht haben. Eine Familie mit Gutschein fällt um 20:45 Uhr ins Restaurant ein; da die Tische nicht zusammengestellt werden können, wird kurzerhand aus einem Tisch eine Kids-Station mit Spielecke für 3 Kinder und der entsprechenden Belästigung - kurz darauf entkleidet sich die Mutter und stillt im preispflichtigen Restaurant um 21:15 Uhr ihr Baby. Wir beschweren uns beim unfreundlichen Restaurantleiter - dieser holt sofort seinen Vorgesetzten, der sich noch nicht einmal vorstellt und sich die Beschwerde noch nicht einmal anhört bzw. auch nur versucht, den unterschiedlichen Ansprüchen der Gäste gerecht zu werden !

8.) 23.12.2018: Abendessen im Restaurant Surf & Turf. Die Preise in den kostenpflichtigen Restaurants sind deutlich überhöht; im Champagnertreff entsprechen sie dem Düsseldorfer Kö-Niveau - ist die Mein Schiff deutschen Zollbestimmungen unterworfen ? Ein einfacher Gin Tonic kostet hier mindestens 10 EUR !
Resümee: Nepper - Schlepper - Bauernfänger !

9.) 24.12.2018: Abendessen im Restaurant Atlantik Klassik. Das Essen genügt maximal gehobenen Kantinenansprüchen; der Wechsel von Weiß- auf Rotwein zum Hauptgang wird bis zum Ende des Essens nicht geschafft; das Dessert wird über mein Sakko gegossen. Ein Drink nach dem Dinner draußen – ist nicht möglich, da mal wieder alle Außenbereiche hoffnungslos überfüllt sind.

10.) 25.12.2018: Beim Frühstück wird man vom unfreundlichen Personal nicht gegrüßt, Speisen und Kaffee wird wie in einer Gefängniszelle auf den Tisch "gefeuert".

Auf dem Sonnendeck ist keine Liege im Schatten zu bekommen um 09:30 Uhr – die Gäste belegen zum Teil eine Liege in der Sonne und eine im Schatten, damit sie wechseln können – von der Kontrolle dieses Verhaltens ist keine Spur festzustellen; Deck 5 wird gereinigt, auch hier keine Liegen.

Abendessen im La Spezia: zersplitterte Olivenkerne im Brot - Zähne gerade noch gerettet …

11.) 26.12.2018: Nach der Rückkehr von ca. 2.000 Gästen von den Ausflügen ist das Vakuumsystem der Schiffstoiletten überlastet …

Abendessen im Restaurant Hanami. Der sogenannte "Restaurantleiter" (welch ein Hohn, dieser Begriff für diese Servicekraft) begrüßt keinen Gast und verabschiedet nicht - er ist nur im Gespräch mit seinem Kassensystem und manchmal mit seinen Mitarbeitern.

Wieso bekommt man im Champagnertreff bei mindestens 10 EUR pro Getränk noch nicht einmal eine Serviette unters Glas ? Preis und Leistung auf diesem Schiff passen NICHT zusammen !

Die Außenbereiche sind weiterhin hoffnungslos überfüllt – es geht nicht anders, als sich an einer Bar ein Getränk zu holen und sich auf den eigenen Balkon zurückzuziehen.

12.) 27.12.2018: Auf dem Frühstückstisch im Restaurant Atlantik Klassik finden wir schmutziges Besteck und Geschirr eingedeckt.

Für 17:30 Uhr haben wir eine Einladung zu einem Gespräch mit dem General Manager und dem Hotel Manager der Mein Schiff 3 erhalten. Wir sind um 17:25 Uhr an der Rezeption, wo wir warten … - um 17:32 Uhr, es ist bisher keiner an uns herangetreten, melden wir uns an der Rezeption … - die Rezeption weiß nichts über den Termin, fängt an, unsere Gästedaten für die "Manager" auszudrucken und telefoniert herum … - um 17:38 Uhr informieren wir die Rezeption, dass wir nicht länger warten werden und verlassen die Rezeption, ohne dass ein Gespräch stattgefunden hat – das ist an UNVERSCHÄMTHEIT NICHT ZU ÜBERBIETEN !

13.) 28.12.2018: Versuch, Kaviar für den 31.12.2018 zu ordern: Die Frage, ob es möglich wäre an Silvester im Champagner Treff einen Tisch zu reservieren und dort Kaviar serviert zu bekommen, wird von einer jungen, unfreundlichen deutschen Servicekraft sofort abgelehnt.

Spa-Termine - Die Buchung der Anwendungen erfolgte von zuhause aus via Internet. Bei der Buchung wird ein "Landtag" angezeigt mit einem Preis von EUR 66. Beim Versuch einen "Jubilar" Gutschein einzulösen, findet meine Gattin heraus, dass es sich um einen "Seetag" handelt – der Preis ist daher EUR 80 und der Gutschein nicht einlösbar. Wieder einmal stellen wir fest, dass Deutsch als Bordsprache für das entweder osteuropäische oder asiatische Personal nicht korrekt ist. Die Therapeutin, wie auch das meiste Servicepersonal, sagt auswendig gelernte deutsche Worte. Sobald "Komplikationen" auftreten, stellt man fest, dass nur Englisch hilft.

Abendessen im Restaurant Surf & Turf: Als wir ankommen, sind noch 3 Tische auf der Terrasse frei – wir können keinen der 3 Tische bekommen, obwohl sie, bis wir das Restaurant 2 Stunden später verlassen, nicht besetzt werden ! Wir versuchen, ein Tiger Bier zum Essen zu bestellen – das können wir nicht bekommen, obwohl es an der Diamant Bar, die für die Getränkeversorgung im Surf & Turf zuständig ist, vorhanden ist.

Die Toilettenspülung funktioniert um 22:30 Uhr nicht mehr; telefonische Meldung an die Rezeption mit Antwort "es kümmert sich jemand" – nach ca. 30 Minuten zieht die Toilettenanlage selbständig ab – die Rezeption hätte darauf hinweisen müssen, dass wir nicht warten müssen, ob jemand auf unsere Kabine kommt.

14.) 29.12.2018: Abendessen im Restaurant Atlantik Klassik - die nächste Katastrophe. Am Restauranteingang kein Restaurantleiter - wir gehen rein, und werden vom sogenannten Restaurantleiter empfangen mit den Worten: "Wir müssen Sie platzieren - so geht es nicht !" Wir bitten um einen Tisch im weniger belegten Teil - und bekommen den innenliegenden von 3 Zweiertischen - die Fensterplätze bleiben frei ... - es ist offensichtlich, dass geschmierte Oberkellner, die diese Bezeichnung nicht verdienen, die Plätze nach Trinkgeld vergeben. Der Oberkellner annonciert das regionale Gericht (eine malaysische Laksa) als "lokale Suppe mit Kokosnuss"; bei den nächsten Gästen stellte es sich als Hauptgericht heraus - offensichtlich weiß er nicht, worum es sich handelt und welcher Gang damit gemeint ist. Wir bestellen - und erhalten:
a.) eine Wachtelbrust, die wohl in Singapur gebraten wurde und seitdem einem natürlichen Trocknungsprozeß von 10 Tagen unterlag und dazu einen Pfifferling, dessen Konsistenz zwischen Gummi und Leder schwankte
b.) nach 45 Minuten Wartezeit (nach Beschwerde beim Oberkellner) wurde eine Ochsenschwanzsuppe serviert mit einem Morchelravioli - die Suppe versalzen, das Ravioli schmeckt nur nach Mehl
c.) den Zwischengang - Geflügelleber mit in Honig glasierten Pfirsichen
Größe der Geflügelleber = 1 Haselnuss, total übergart und mehlig, und der Rest ohne Geschmack
d.) der Oberkellner kommt am Tisch vorbei und bemerkt: "Und, alles gut !"
e.) als Hauptgang Rinderrückensteak durchgebraten und wohlgetrocknet (nach dem Gargrad wurde nicht gefragt) mit Maggi Pfeffersoße zum Anrühren - sowie Maispoulardenbrust, die beim unvorsichtigen Anschneiden Staubwolken über dem Tisch erzeugt (begleitet von Maggi Instant Bratensoße - allerdings in diesem Fall ohne Pfeffer)
Wir verlassen das Restaurant, bevor der Hauptgang abgeräumt wurde.
Dass der Weinservice zu wünschen übrigließ, ergänzt das Erlebnis.
Wir fragen uns, warum eine befrackte livrierte Führungskraft, für die in 4 Stunden 2 Mal notwendige Öffnung des Weinschranks zur Entnahme von 2 Flaschen, abgestellt wird, um den Schrank auf- und abzuschließen.
An der Servicestation werden die Schubladen zugeschmissen mit den unausgesprochenen Worten – „F… you, guest“. Die Fehllieferungen an Essen zwischendurch und die Unfähigkeit des Personals, das Essen zuzuordnen, sollen nicht weiter erwähnt werden …

15.) 30.12.2018: Die Toilettenspülung ist zum dritten Mal defekt.

Wir essen in einem Foodstall in Georgetown – endlich etwas vernünftiges und freundliche Gesichter !

16.) 01.01.2019: In der Arena findet im Freien ein Spinning für 10 Personen über ca. 1,5 h mit krauser, unglaublich lauter Musik statt - andere Paare verließen, wie auch wir, die Liegestühle.

Von den in den Wäscherei der Mein Schiff 3 gewaschenen Kleidungsstücken lassen sich die Auftragsetiketten nicht mehr entfernen und verbleiben als Erinnerung an einen fürchterlichen Urlaub.

17.) 02.01.2019: Bereits ab 07:00 Uhr morgens kommen die neu anreisenden Gäste an Bord – das Chaos vom Anreisetag wiederholt sich und wir freuen uns, das Schiff verlassen zu können in der Sicherheit: Das Geld für diese Reise war falsch angelegt und wir werden niemals wieder einen Fuß an Bord dieses "Wohlfühlschiffs" setzen !

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