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MSC Meraviglia Bewertung für MSC Meraviglia schreiben
Schiffstyp: Hochseeschiff
Reederei: MSC
Baujahr: 2017
Tonnage: 167.600
Passagiere: 5.714
Bordsprache: mehrsprachig
Besonderes: mit MSC Yacht Club

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Nicht wieder mit MSC

Diese Schiffsbewertung:
Datum: veröffentlicht am 28.04.2019
Autor: Wolfgang S.
Schiff: MSC Meraviglia
Kreuzfahrt:Westeuropa, 16.04. - 27.04.2019
Kurzbewertung:
schlechtschlechter   bessergut
Schiffszustand    60
Service    40
Gastronomie    50
Kabinen    50
Unterhaltung/Freizeit    50
Landausflüge

  keine Angabe  

Hygiene    40
Bord-Nebenkosten    0
Preis/Leistung    40
Kategorie
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Punkte
41/100
Weiterempfehlung
nein
Kommentar: Die Reise wurde gebucht und zu 100% nach Rechnungserhalt bezahlt.
Dann erhielten wir einen Telefonanruf vom Reiseveranstalter. Hier wurde mitgeteilt, dass die von uns gebuchten und bezahlten Getränkepakete zu je € 160,- von MSC nicht wie angeboten mehr zur Verfügung gestellt werden. Wir sollten dann pro Getränkepaket € 80,- nachzahlen. Das wurde von uns abgelehnt und die bezahlten Getränkepaket storniert. Nach mehreren Nachfragen wo denn nun die Gutschrift bleibt, wurden wir mehrmals vertröstet.

Anreisetag:
Flug von Berlin Tegel nach Mailand. Angeblich ist der Flugplatz in Genua zu klein. In Mailand wurden die MSC Passagiere von MSC-Mitarbeiten empfangen und zu den Reisebussen geleitet. Wir hatten dann einen Bus erwischt, dessen Klimaanlage defekt war. Eine 2,5 stündige Fahrt nach Genua erfolgte. Die Hitze Bus wurde mit zunehmender Zeit unerträglich. Ein Reisegast musste sich sogar dadurch übergeben. Getränke wurden nicht angeboten. Der Fahrer fuhr wie eine gesenkte Sau, mit wenig Sicherheitsabstand zu den vorausfahrenden Fahrzeugen.

In Genua nun endlich dehydriert angekommen, wurden wir sogleich in Richtung Einschiffung gewiesen. Was sich nun ereignete war das totale Chaos. Die Kontrollen und Aushändigung der Schiffspapiere dauerte ca. 3 Stunden und wir mussten durch insgesamt 9 Kontrollstellen.
Es war nun nicht mehr möglich einen kleinen Spaziergang in Genua durchzuführen.

Kabine:
Balkonkabine in der höherwertigen Ausstattung. Die Kabine war soweit sauber. Nur der Teppich wies schon deutliche Gebrauchsspuren auf. Der Kabinensteward war sehr nett und hilfsbereit.

Buffetrestaurant:
Chaos pur. Für die Massen an Personen ist das Buffetrestaurant nach unserer Meinung völlig unterdimensioniert. Zu wenig Sitzplätze. Mehrere Runden mussten um das gesamte Restaurant drehen und hoffen irgendwo Sitzplätze zu ergattern. Das Speiseangebot war sehr vielfältig und völlig okay. Morgens gab es verschiedene Fruchtsäfte, Kaffee und Kakao gratis. Zur Mittags- und Abendzeit wurde nur noch Kaffee und Wasser gratis angeboten.

Die Kellner liefen unentwegt und räumten die Sauereien vieler Gäste weg. Die Tische wurden nur halbherzig abgewischt, die Stühle waren schmutzig und fleckig. Nicht gerade ein guter Hygienestandard. Gegessen wurde von Plastikgeschirr. Wollte man etwas andres trinken, musste dieses bezahlt werden. Ständig fuhren Kellner mit Saftpressen vorbei und versuchten Säfte, natürlich auch gegen Bezahlung, an den "Mann" zu bringen.

Speiserestaurant Olive d'Oree:
Hier wurden in mehreren Sitzungen Abendessen in drei Gängen mit Bedienung gereicht. Wir hatten die 21:00 Uhr Sitzung. Auch hier wurde gleich die Getränkekarte, aufgeschlagen mit der teuersten Seite, gereicht. Selbst Wasser musste bezahlt werden. Schlimm nur, dass Wasser in 1 Liter Pet Flaschen angeboten wurden, die es bei Discountern für 23 Cent gibt. Hier kostete die Flasche € 2,90. Das selbige mit Bier. Aber eine Flasche Bier, egal ob alkoholfrei oder nicht, kostete sage und schreibe € 6,- bis 7,-. Ganz zu schweigen von einem Glas Wein ab € 7,-, eine Flasche Wein ab € 28,-.
Hatte man noch Appetit, konnten Speisen gratis nachgeordert werden.

Sonstiges:
Bewegte man sich im Promenadendeck 5 und 6, wurde man ständig von Fotografen belästigt, die sich sogar in den Weg stellten. Es kam uns wie Wegelagerei vor.

Am 5. Tag bekamen wir dann die Nachricht über den täglichen Angebotsflyer, dass das persönliche Bordkonto mit den vorgeschlagenen Trinkgeldern belastet wurde, ohne aber vorher das Einverständnis für die Buchung vom Gast einzuholen. Hier gibt es schon mehrere europäische Verbrauchschutzurteile, das diese Vorgehensweise nicht der Rechtsprechung entspricht. Wir haben dann diese Buchung storniert zumal es auch TV Reportagen und Netzberichte gibt, die genau das Gegenteil darstellen. Als mündige Menschen sind wir selber in der Lage ein entsprechendes Trinkgeld vorzuschlagen.

Unsere Tischgesellschaft im Restaurant Olive D' Oree klagte auch über schlechten Kabinenservice. Im Wave- Frühstücksrestaurant klappte die Bestellung des Frühstücks oftmals nicht, trotz Englischkenntnissen.

Eine Kugel Eiscreme mit einer Schokoladenrandwaffel kostete unglaubliche € 5,-.

Weitere Tagesangebote während der Seetage waren selbstverständlich nicht kostenfrei.

Fazit:
Da in den Bediengeldern bereit ein Servicegeld enthalten war, die Reinlichkeit im Buffetrestaurant zu wünschen übrig ließ, Wucherpreise für Ausflüge (wir ständig das Gefühl hatten finanziell ausgepresst zu werden) verlangt wurden, verzichteten wir bewusst auf das Reisetrinkgeld von € 240,-.

Am vorletzten Tag erfuhren wir zudem auch noch, dass das Schiff nicht wie ursprünglich in der Nähe des Kieler Bahnhofes festmacht und somit nicht die Weiterreisemöglichkeiten, wie Bahnhof und ZOB fußläufig erreichbar gewesen wären.
NEIN, das Schiff wäre einfach zu "fett", um an den ursprünglich in den Reisedokumenten angegebenen Kai anzulegen. Vorgesehen ist ein größerer Kai, welcher sich 500 m entfernt auf der gegenüberliegenden Seite des Hafenbeckens befindet. Dieser Umstand bedeutete aber ca. 9 km Wegstrecke zum Bahnhof. MSC boten aber kostenpflichtigen Busservice zum Bahnhof in Kiel an.
Einen Tag später laß ich im Netz einen Artikel mit folgender Überschrift: Ein Gigant im Kieler Hafen.
Hier erfuhr ich, dass die MSC erstmalig an diesem Kai anlegte und dieser zukünftig als Kieler Basisterminal von MSC genutzt wird. Also wurden wir doch alle bei der deutschsprachigen Ausschiffungsinformationsveranstaltung mit Vorsatz angelogen.

Angeblich verspätete sich das Schiff um 40 Minuten. Ok, aber wenn dann noch die beiden Gangways mit einem Containerkran an entsprechende Positionen gehievt und zusammengebaut werden mussten, ist nochmals viel Zeit verloren gegangen.
Viele Passagiere verloren bei der Ausschiffung die Nerven, da durch die erheblichen Zeitverzögerungen Anschlusstransfers wie Bahn-, Flug- und Busverbindungszeiten nicht mehr passten.

Wenn wir uns nicht in eine andere Ausschiffungsgruppe geschmuggelt hätten, wäre unser Anschlussbus ebenfalls nicht mehr erreichbar gewesen. Wir hatten dann nur noch ein Zeitfenster von 20 Minuten.

Wir werden nicht wieder mit MSC fahren. Zusätzliche Transferkosten werden wir bei dem Reiseveranstalter einfordern.

Wenn eine Bewertung erfolgen sollte, würden wir nicht mehr als 3 von 10 Punkten vergeben. Da haben wir schon andere positivere Erfahrungen machen können.

Selbstverständlich gab es auch positive Erlebnisse an Bord. Aber diese konnten nicht das Gefühl des Unwohlseins übertreffen. Wir könnten nun noch über weitere Erfahrungen und Erlebnisse berichten, aber da würden wir wohl noch zum heulen kommen.

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